Kurze Antwort

Für eine Küche sind etwa 300 Lux als Grundbeleuchtung und 500 Lux für Arbeitsflächen ein guter Startwert. Bei dunklen Oberflächen oder hoher Decke solltest du Reserve einplanen.

Formel: m² x Ziel-Lux x Korrekturfaktor = benötigte Lumen.

Beispiele

Küche Grundlicht 300 lx Arbeitslicht 500 lx LED-Watt grob
8 m² 2.400 lm 4.000 lm 20-50 W gesamt
12 m² 3.600 lm 6.000 lm 30-75 W gesamt
18 m² 5.400 lm 9.000 lm 45-113 W gesamt

Farbtemperatur und Farbwiedergabe

3000 bis 4000 K funktionieren in vielen Küchen gut. Für Lebensmittel, Holz und Hauttöne sind Ra und R9 wichtig. Ein hoher R9-Wert hilft besonders bei Rottönen wie Tomaten, Fleisch oder warmen Holzoberflächen.

Typischer Fehler

Nur die Deckenleuchte zu verstärken löst nicht alles. Arbeitslicht sollte dort ankommen, wo geschnitten, gekocht und vorbereitet wird. Unterbauleuchten oder Spots können besser sein als eine einzelne helle Lampe.

So nutzt du die Tabelle

Die Arbeitslicht-Spalte ist kein Muss für die ganze Küche. Sie zeigt, wie viel Licht auf Vorbereitungsflächen sinnvoll sein kann. Praktisch ist meist eine Mischung: Grundlicht für Orientierung plus gezieltes Licht unter Hängeschränken, über Insel oder Spüle.

Datenstand, Grundlage und Grenzen

Datenstand: 09.06.2026. Die Rechnung nutzt einfache Lux-Zielwerte und Korrekturfaktoren aus dem Raumrechner-Lichtmodell. Sie ersetzt keine Lichtplanung; entscheidend sind Leuchte, Abstand, Streuwinkel, Oberflächen und Herstellerdaten. Produktpreise und Verfügbarkeit werden nicht live geprüft.

Nächster Schritt

Für echte Produktwahl kombiniere die Lumenrechnung mit Kelvin und Farbwiedergabe in der Küche, vergleiche farbtreue Küchen-LEDs oder plane Spots mit dem GU10-Spot-Planer.

So rechnet Raumrechner

Die Lumenwerte entstehen aus Raumfläche, Ziel-Lux, Korrekturfaktoren und Nutzung. Die vollständige Methode steht in der Berechnungsgrundlage des Lichtplaners.